Unterschied - Biokosmetik & Naturkosmetik - feel fresh feel natural feel you

Naturkosmetik ist GUT!

Biokosmetik ist BESSER!

Hochwertige Inhaltsstoffe sind das Herzstück einer guten Creme! In der Naturkosmetik werden vorwiegend Konventionelle Öle verwendet. Konventionelle Öle erhält man aus Pflanzen, die (um einen Höheren Ertrag zu erreichen) mit künstlichen Düngern und Schädlingsbekämpfungs-Mitteln gespritzt werden (auch wenn es ordnungsgemäss abläuft und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden).

Bio Öle sind diese Maßnahmen nicht erlaubt. Hier gelten viel strengere Regeln. Es dürfen ausschließlich natürliche Düngemittel + Schädlingsbekämpfungsmittel (z.B.: Ansiedlung von Käfern, die Läuse fressen) verwendent werden. Diese Biozertifizierten Betriebe werden auch  öfter und stenger kontrolliert.

 Der richtige Anbau und die richtige Verarbeitung der Rohstoffe sind ausschlaggebend für die Qualität des Öls.

Die Verwendung von Bio und kaltgepressten Ölen macht SINN!

Am Beispiel Palmöl bzw. Palmfett zeigt sich, wie durch industrielle Verarbeitung aus einem wertvollen Öl ein potentieller Krebserreger wird. Wir erklären warum.

Natives Palmöl ist eine wertvolle Quelle für MCT-Fett und Tocotrienole (ungesättigtes Vitamin E), zwei wertvolle Inhaltstoffgruppen, für die es in der Natur nur wenige reichhaltige Quellen gibt. MCT-Fette sind besonders leicht verwertbare mittelkettige Fette, die im Körper bevorzugt für die Bildung von Ketonkörpern genutzt werden und eine ideale Alternativ-Energiequelle zu Zucker bieten. Tocotrienole zeichnen sich durch ein hohes antioxidatives potenzial aus und zeigten in verschiedenen Zell- und Tierstudien sogar krebshemmende Eigenschaften.

Die Schattenseite: Palmfett ist ein preiswerter Rohstoff, dessen vielfache Verwendung in Convenience- Lebensmitteln wie Brotaufstrichen, Snacks und Süßigkeiten, Gebäck, Kuchen, Fertig- und Instantgerichten, aber auch in Cremen, Lotions, und Dekorativer Kosmetic etc.

Dieser massive Einsatz von Palmfett hat dazu geführt, dass immer mehr Regenwaldfläche dem Anbau von Palmplantagen weichen musste. Doch industriell verarbeitetes Palmfett steht nicht nur aus ökologischen Gründen in der Kritik, sondern soll auch krebserregende Stoffe enthalten.

Anders als andere oft raffinierte Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl ist Palmöl sehr empfindlich gegenüber Hitze. Um Palmöl für die industrielle Weiterverarbeitung nutzbar zu machen, wird es raffiniert, das heißt heißgepresst und meist mit Lösungsmitteln von unerwünschten Pigmenten, Aroma- und Bitterstoffen gereinigt. Hierdurch gehen nicht nur wertvolle Inhaltsstoffe wie Tocotrienole verloren. Es entstehen vermehrt auch gesundheitskritische Substanzen wie Glycidyl-Fettsäureester und 3-Monochlor-1,2-propandiol (3-MCPD). Diese werden von der Weltgesundheitsorganisation WHO als wahrscheinlich zellschädigend und krebserregend für den Menschen eingestuft.

Was für Lebensmittel gilt, gilt auch in der Kosmetik! Durch die Nahrung gelangt das Palmöl in unseren Körper. Durch eine Creme, die aus Palmöl gemacht wurde, kommen die krebserregenden Inhaltsstoffe direkt über die Haut in unseren Körper.

Die Inhaltsstoffe sind das Herzstück einer guten Creme, deshalb verwendet Soils ausschließlich Öle, die aus kontrolliert-biologischem Anbau (mit dem Bio-Siegel) stammen und »nativ«/»kalt gepresst« sind.  Diese Öle besitzen eine leichte Trübung, behalten ihren sortentypischen Geruch und haben eine natürliche Färbung. Das sind alles Zeichen, die für eine hohe Qualität und Naturbelassenheit stehen.

Convenience in Lebensmitteln sind langfristig ungesund für den Körper. Das gilt auch in der Kosmetik. Verwendet man langfristig ein falsches Produkt, kann man mit Allergien usw… rechnen. Convenience Kosmetik ist lange HALTBAR, doch hat das seine Schattenseiten.

DEN HERSTELLERN IST DIE HALTBARKEIT EINER CREME WICHTIGER ALS DIE NATÜRLICHKEIT EINER CREME!

Dann macht es Sinn, alle Rohstoffe in eine Creme zu packen die die Bakterien verweigern, damit eine Creme (die aus Öl, Wasser und einem Emulgator besteht) jahrelang Haltbar bleibt. Fazit: Was für Bakterien ungesund ist, ist für unsere Haut auch ungesund. Warum: Unsere natürliche Hautflora, besteht aus Bakterien. Diese Hautflora ist extrem wichtig für ein gesundes Äußeres. Durch die falsche Pflege wird diese Hautflora zerstört.

Hier will Soils etwas ändern – denn, wieso soll sich unsere Haut immer mit Convenience – Produkten zufrieden geben, wenn es eine frische & natürliche Alternative gibt.

Naturkosmetik -Cremen (hier muss ein Naturrohstoff-Anteil des gesamten Produktes von mindestens 10% erreicht werden!!!)

Naturkosmetika sind Erzeugnisse aus natürlichen Rohstoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs.

Für die Gewinnung und Weiterverarbeitung dieser Naturstoffe sind nur physikalische, mikrobiologische oder enzymatische Methoden anzuwenden. Chemische Gewinnungs- oder Verarbeitungsschritte sind nicht erlaubt. Ausnahmen hiervon bestehen lediglich für Konservierungsmittel (diese dürfen auch in natur-identer Qualität verwendet werden, d.h. sie können  durch chemische Verfahren hergestellt werden) und Emulgatoren bzw. Tenside (dürfen einfach chemisch verarbeitet werden).

Nur Kosmetika, die diesen Kriterien entsprechen, dürfen als „Naturkosmetik“ oder gleichsinnig bezeichnet werden, wobei zu beachten ist, dass „Öko-/Biokosmetik“ nicht als gleichsinnig zu betrachten ist.

Hinweise wie z.B. „mit natürlichem Lindenblütenextrakt“ oder Pflanzenabbildungen auf der Verpackung machen das Produkt noch nicht zum Naturkosmetikum. Es zählt der Gesamteindruck, den das kosmetische Mittel dem informierten, aufmerksamen und verständigen Konsumenten vermittelt.

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser J

  • Die Abgabe in spezifischen Geschäften wie Reformhäuser ist noch keine Garantie, dass es sich um Naturkosmetikprodukte handelt.
  • Ein genaues Lesen und die Überprüfung der Bestandteilliste helfen bei der Einstufung ob es sich tatsächlich um Naturprodukt handelt.
  • Es gibt viele privatrechtliche Siegel im Bereich der Naturkosmetika. Der Konsument ist gut beraten sich anzusehen nach welchem Siegel ein Produkt als Naturkosmetikum angepriesen wird und welche Kriterien sich dahinter verbergen. Die Kriterien dieser privatrechtlichen Siegel können sich jedoch von den Anforderungen des in der Regel strengeren österreichischen Lebensmittelbuches unterscheiden.
  • Das Verbot des Einsatzes von Parabenen oder synthetischen UV-Filter sowie Mineralöle haben jedoch beinahe alle Naturkosmetikdefinitionen gemeinsam.

Biokosmetik -Cremen (hier muss ein Bio – Rohstoff – Anteil des gesamten Produktes von mindestens 30% erreicht werden)

Am 24.11.2010 wurde im Rahmen des österreichischen Lebensmittelbuches (ÖLMB) im Kapitel für „landwirtschaftliche Produkte aus biologischem Landbau und daraus hergestellte Folgeprodukte“ das Kapitel A 8 Abschnitt 6 Biokosmetik aufgenommen. Dieses Kapitel behandelt die Herstellung, Kennzeichnung und Aufmachung sowie die Werbung für Biokosmetik. Die Bezeichnungen „biologisch“, „ökologisch“ und daraus abgeleitete Bezeichnungen und Verkleinerungsformen wie „Bio-“ und „Öko-“, allein oder kombiniert, dürfen nur dann verwendet werden, wenn das Produkt und seine Bestandteile die Anforderungen dieses Abschnittes des österreichischen Lebensmittelbuches erfüllen.

Für Biokosmetika gelten grundsätzlich dieselben Kriterien wie für Naturkosmetika und zusätzlich wurden Prinzipien aus den Anforderungen für biologische Lebensmittel übernommen. Der Anteil an Bio zertifizierten Inhaltsstoffen ist aber wesentlich höher als bei Naturkosmetika.

Kosmetikunternehmer, die ihre Produkte als Biokosmetika in Verkehr bringen, haben ihre Tätigkeit durch eine für die biologische Produktion nach der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 bereits anerkannte Biokontrollstelle kontrollieren zu lassen. Die Angabe der Kontrollstelle ist erforderlich und das Kontrollstellen-Siegel darf angebracht werden, das Bio-Gemeinschaftslogo jedoch nicht, da die EU-Bioverordnung nicht für kosmetische Mittel gilt.

Die natürlichen Inhaltsstoffe in Biokosmetika werden unterschieden in natürliche Stoffe landwirtschaftlichen Ursprungs (pflanzliche und tierische Produkte) und jenen nicht landwirtschaftlichen Ursprungs (mineralische Rohstoffe und Wasser).

Pflanzliche und tierische Bestandteile landwirtschaftlichen Ursprungs,  müssen zumindest zu 95% den Bestimmungen über die biologische/ökologische Produktion entsprechen (Verordnung (EG) Nr. 834/2007 samt  Durchführungsverordnungen). Zusätzlich muss ein biologischer Mindestanteil bezogen auf das Endprodukt vorhanden sein (siehe untenstehende Tabelle). Dies soll einer ungerechtfertigten Bio-Anpreisung, etwa im Falle einer wässrigen Lösung mit einer „homöopathischen“ Menge eines Rohstoffs in Bioqualität, entgegenwirken.

Weiters wurden Regeln festgelegt, bis zu welchem Anteil wässrige Gemische wie Destillate, Extrakte, Hydrolate oder auch rückverdünnte Konzentrate zur Berechnung des Bioanteils herangezogen werden dürfen. Es sollen nur die tatsächlich aus Pflanzen gewonnenen Anteile dem Bioanteil zugerechnet werden können.

Gleich wie bei den Naturkosmetikprodukten dürfen nur natürliche Riech- und Aromastoffe, die der internationalen Norm ISO 9235 entsprechen sowie die darin aufgeführten Stoffe, die durch physikalische Methoden isoliert wurden, eingesetzt werden. Die erlaubten natur-identen Konservierungsstoffe sind auch jene, die in Naturkosmetika eingesetzt werden dürfen.