Propolis - das natürliche Anitbiotika das natürliche Anitbiotika das natürliche Anitbiotika

Propolis – das natürliche Antibiotika

In den Bienenstöcken der westlichen Honigbiene (Apis mellifera), die zu den staatenbildenden Insekten zählt, herrscht eine Luftfeuchtigkeit von etwa 40 Prozent und eine konstante Temperatur von 35 Grad. Diese Temperatur ist notwendig, da Bienen eine Körpertemperatur von 35 Grad benötigen, um fliegen zu können. In einem Bienenstock leben zwischen 5.000 und 50.000 Tiere, bei einer solchen Enge und dem Klima, ist dies natürlich der beste Nährboden für Keime und Krankheitserreger. Damit die Gefahr eingedämmt wird, nutzen die Bienen das so wertvolle Propolis, welches sie selbst produzieren. Damit dichten sie die kleinsten Einlassöffnungen ab und nutzen es außerdem, um Pilze, schädliche Keime sowie Bakterien nicht nur in der Entwicklung, sondern auch in der Verbreitung einzudämmen. Daher überziehen sie das Innere der Wabenzellen mit einer dünnen Schicht Propolis, damit der Fortbestand gesichert ist und die Brut so hervorragend gedeihen konnte. Mit dieser Propolisschicht haben Erreger praktisch keine Chance in die Waben einzudringen.

Doch auch dann, wenn sich ein Fremdkörper im Bienenstock befindet, den sie nicht selbst entfernen können, nutzen die Bienen das hervorragende Propolis. So zum Beispiel, wenn eine Maus in den Bienenstock eindringt. Auch wenn die Bienen sofort zustechen und das Leben der Maus auslöschen, haben sie immer noch das Problem, dass sie den toten Körper des Nagers nicht entfernen können. Damit sich die Bienen so vor den Krankheitserregern schützen können, setzen sie Propolis ein und beschmieren die Maus mit diesem wertvollen Bienenharz.

Die Entstehung von Propolis

Bei einem Bienenvolk hat jede Biene ihre eigene Aufgabe. Daher gibt es auch Bienen, die ausschließlich für die Propolis-Gewinnung zuständig sind. Ist es zwischen 10 und 16 Uhr warm genug, verlassen die „Propolis-Bienen“ den Bienenstock, um den Harz einzusammeln und geschmeidig zu machen. Dabei besteht das Propolis aus Kräutern und dem Harz von beispielsweise

  • Birke
  • Erle
  • Esskastanie
  • Fichte
  • Kiefer
  • Pappel
  • Weide

Insbesondere die Pappel dient dabei zur Gewinnung von Propolis. Die Knospen der Pappel riechen auch ähnlich wie Propolis und sind ebenfalls für Heilzwecke geeignet. Allerdings ist Propolis intensiver, da es zusätzlich noch mit dem Drüsensekret der Bienen angereichert ist. Um das wertvolle Propolis herzustellen, reißen die Bienen kleine Harzkrümel von den Knospen der Pappel ab und fliegen zurück in den Bienenkorb. Die anderen Bienen helfen dann dabei, das Propolis weiterzuverarbeiten und geben Bienenspeichel, Pollenöl und Bienenwachs zu dem gesammelten Harz hinzu. Danach wird das Ganze gut durchgekaut und wird so zu Propolis. Das Außerordentliche dabei ist allerdings die Menge, die ein Bienenstock pro Jahr produziert. Denn je nach Größe des Bienenvolkes können tatsächlich 500 Gramm Propolis hergestellt werden. Das ist für diese kleinen Tierchen erstaunlich, aber wenn man bedenkt, dass sie pro Ausflug 10 Gramm Harz einsammeln, kann das nachvollzogen werden.

Die Geschichte und Herstellung von Propolis

Wie und wann die Menschen auf dieses außergewöhnliche Heilmittel der Bienen – Propolis – aufmerksam geworden sind, kann eigentlich gar nicht genau gesagt werden. Sicher ist aber, dass bereits die Inkas schon Propolis nutzten, um fiebrige Infektionen zu heilen. Auch Hippokrates nutzte Propolis und behandelte Geschwüre damit. Ebenso wurde bei eitrigen Hautverletzungen von Aristoteles das einzigartige Propolis verordnet. Sogar im römischen Reich wurde Propolis eingesetzt, um kriegsbedingte Wundverletzungen behandeln zu können. Selbst bei den Toten kam Propolis zum Einsatz und die Leiche des Tutanchamun wurde mit diesem Bienenharz einbalsamiert.

Die Inhaltsstoffe von Propolis

Die Inhaltsstoffe von Propolis sind zahlreich und Forscher entdecken immer mehr Substanzen, die in dieser wertvollen Baumharz enthalten sind. Denn er besteht längst nicht nur aus Baumharz. Je nachdem, aus welchem Harz das Propolis entstanden ist, können die Inhaltsstoffe etwas abweichen. Allerdings ähneln sich die Inhaltstoffe sehr, egal woher der Harz gesammelt wurde. Die nachfolgende Liste enthält daher nur ungefähre Werte und nur die wichtigsten Inhaltsstoffe sind aufgezählt:

  • 50 Prozent Harze
  • 30 Prozent Bienenwachs
  • 10 Prozent ätherische Öle
  • 5 Prozent Pollenanteile
  • 3 Prozent organische Stoffe

Außerdem enthält Propolis auch etwa 2 Prozent Mineralstoffe und Spurenelemente wie beispielsweise Eisen, Vitamine A, B1, B3, E und H, sowie Kalium, Kalzium, Magnesium, Seelen, Zink und Mangan. Weiterhin sind Aminosäuren, Enzyme sowie Flavonoide enthalten.

Dabei ist es erstaunlich in welcher Kombination die Inhaltsstoffe des  Propolis enthalten sind, da diese so vom Menschen nicht hergestellt werden können. Insbesondere den Flavonoiden, also den sekundären Pflanzenstoffen, wird eine heilende Wirkung zugeschrieben, ebenso wie Kupfer, Silizium und Zink. In Propolis sind etwa 150 bis 200 Inhaltsstoffe enthalten, die in dieser Kombination äußerst wirkungsvoll sind. Dabei kann die Farbpalette des Propolis von Gelbbraun bis hin zu schwarz reichen, da es immer darauf ankommt, von welchem Baum das Harz gesammelt wurde.

Die Propolis Wirkung

Propolis kann bei unzähligen Beschwerden helfen, was auf die Vielzahl der Inhaltsstoffe zurückzuführen ist. Das Bienenharz wirkt nicht nur schmerzstillen und entgiftend, auch hat es eine antibakterielle, antifungale und antiallergische Wirkung. Hierbei wird vor allem ein Augenmerk auf die antibiotische Wirkung gelegt, da Propolis das stärkste Antibiotikum der Natur ist. Der Vorteil davon ist allerdings auch, dass die Erreger nicht resistent werden, wie es bei chemischem Antibiotika oftmals der Fall ist. Außerdem wirkt Propolis eben auch gegen Viren und Pilze. Somit ist Propolis ein wirksames Mittel gegen Erreger jeder Art.

Maßgeblich sind dabei die Flavonoide, wie auch andere Substanzen im Propolis daran beteiligt, dass das Bienenharz eine antibiotische Wirkung hat. Weiterhin unterstützen die Vitamine, ätherischen Öle wie auch die Spurenelemente die Heilungsvorgänge im Körper und somit werden nicht nur Krankheitserreger abgetötet, sondern der Körper wird, durch die anderen Inhaltsstoffe, praktisch wieder repariert. Dies zeigt, dass Propolis ein wahres Allround-Talent für zahlreiche Krankheiten ist.

 

 

Wissenschaftliche Studien zu Propolis

Zu Propolis wurden bereits zahlreiche wissenschaftliche Studien durchgeführt, die allesamt belegen, dass Propolis ein hervorragendes Heilmittel für die unterschiedlichsten Beschwerden ist. Dabei kann es nicht nur lindernd eingesetzt werden, sondern auch die Wundheilung beschleunigen. Doch auch bei der Stärkung des Immunsystems kann Propolis eingesetzt werden und dafür sorgen, dass dieses wieder einwandfrei funktioniert und somit Krankheiten fast keine Chance haben.

Weiterhin gab es bereits eine große Anzahl an Studien, die sich mit der Wundheilung und Propolis auseinandersetzten. Dabei wurde auch ausführlich untersucht, welche Wirkung Propolis auf das Immunsystem hat. Es wurde festgestellt, dass das Baumharz einen Schutz auf Haut- und Schleimhaut hat und sogar eine antimykotische sowie antibakterielle Wirkung hat. Außerdem bietet Propolis einen antioxidativen Effekt, was somit auch ein Schutz vor freien Radikalen ist. Daher gehen Experten davon aus, dass Propolis sogar die Tumorbildung verhindern könnte. Denn das in Propolis enthaltene Phenethyl Ester (CAPE) hemmt die Aktivierung von Tumoren, was in einigen Studien belegt wurde.