Problematik mit Selbstbräunern - Formaldehyd - Formaldehyd - Formaldehyd

So funktioniert die künstliche Bräune

Farbstoffe, sogenannte Pigmente, stellt unsere Haut normalerweise selbst her. Melanin, so der Fachbegriff für den braunen Hautfarbstoff, ist nämlich ihr natürlicher Schutzschild gegen die zellschädigende UV-Strahlung der Sonne.

Für den künstlichen Teint aus der Tube sorgt, was zunächst harmlos klingt: Zucker. Denn DHA ist ein Zuckermolekül. Gängige Cremes enthalten Konzentrationen von drei bis fünf Prozent. Das Verbraucherschutzkomitee der EU (SCCS) bewertet in Kosmetika bis zu zehn Prozent als gesundheitlich unbedenklich.

Fast identisch wie DHA wirkt die ebenfalls verwendete Erythrulose, auch eine Zuckerform. Ihr Färbeeffekt setzt langsamer ein, ist dezenter, hält dafür länger als der von DHA. Sie kommt in zahlreichen Pflanzen sowie verschiedenen Flechtenarten vor, aus denen Hersteller den Zucker mithilfe von Bakterienstämmen fermentieren. DHA hingegen stellt die Industrie überwiegend aus Glycerin her.

Beim Auftragen reagieren beide Wirkstoffe auf gleiche Weise mit den Eiweißen im Schweiß und der obersten, abgestorbenen Hornhautschicht. Braune Pigmente, die Melanoide, bilden sich. Diese sogenannte Maillard-Reaktion läuft übrigens auch ab, wenn ein Hähnchen auf der Grillstange goldbraun brät.

Diese Risiken hat die künstliche Bräune

Das Problem: DHA ist nicht besonders stabil. In einer zu warmen Umgebung oder nach längerer Lagerung zerfällt es in unterschiedliche chemische Substanzen. Unter anderem spaltet sich Formaldehyd ab – ein Gefahrstoff, der unter Verdacht steht, Krebs auszulösen. Außerdem soll Formaldehyd mutagen wirken, also das Erbgut verändern.

Seit 2016 ist es verboten, kosmetischen Produkten Formaldehyd zuzusetzen. Bildet es sich jedoch erst nach der Herstellung, greift das Gesetz nicht. Für die Hersteller von Selbstbräunern mit DHA ist die Formaldehyd-Gefahr also kein Problem mit rechtlichen Konsequenzen.

Darüber hinaus enthalten manche Selbstbräuner Inhaltsstoffe, die als hormonverändernd gelten. Diese können die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen beeinflussen. Dies gilt aber für Kosmetika allgemein. Sicherheitshalber sollte man seine Kosmetikprodukte am besten mit einer Smartphone-App Toxfox überprüfen.

Wie gefährlich ist Selbstbräuner in der Praxis?

Öko Test* wies erst kürzlich nach, dass immer noch viele Selbstbräuner Formaldehyd abspalten. Von den 19 Selbstbräunern, die im Labor getestet wurden, waren 15 Stück aufgrund ihrer hohen Abspaltung der krebserregenden Substanz glatte Totalausfälle – darunter auch alle getesteten Naturkosmetik-Produkte.

Wichtig: Auch das einzige Produkt, das allein Erythrulose als Bräunungsstoff enthielt, setzte Formaldehyd frei. Die Ursache hierfür ist bis dato unklar. Erytrulose wurde in der Vergangenheit als gesundheitlich unbedenklich bewertet.

Empfehlung für Bräunungsfans

Die wenigsten Hersteller wollen als Reaktion auf solche Testergebnisse nachbessern. Darum raten Experten zu folgendem Umgang mit Selbstbräunern:

  • nur vorübergehend und nicht täglich anwenden
  • kühl aufbewahren
  • schnell aufbrauchen und nicht lange lagern

Leider geben auch Angaben der Hersteller zur Mindesthaltbarkeit des Produkts keine Sicherheit. Die Tester fanden auch in Produkten, die noch lange haltbar waren, viel Formaldehyd.

Ps: Astaxanthin ist der neue Geheimtipp für braune Haut. Es handelt sich um das stärkste Anitoxidants, dass es gibt. Genau diese Antioxidantien braucht die Haut, wenn sie der Sonne ausgesetzt ist! Außerdem enthält Astaxanthin extrem viele Carotinoide. Diese wiederum die Haut vor Sonnenstrahlen schützen und gleichzeitig die Haut bräunen. Dieses Nahrungsergänzungsmittel hat nichts mit DHA und Erythrulose zu tun!!! Astaxanthin ist ganz natürlich und gilt als „purer NÄHRSTOFF “ für die Haut. (Astaxanthin Bio Creme – www.soils-cosmetics.com)