Harz für die Haut - NATÜRLICH GESUND

Balsam ist der harzige Saft lebender Kiefern und schützt den Baum vor Krankheitserregern wie Pilzen, Bazillen, Bakterien und Viren.

Soils- Balsam wird durch Lebendharzung der niederösterreichischen Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca) gewonnen, die in Niederösterreich zwischen Mödling und dem Schneeberg mit 80.000 Hektar das größte, geschlossene Verbreitungsgebiet der ganzen Welt hat. Ein Baum liefert ca. 4 kg Harz pro Jahr. Das Harz der Schwarzkiefer ist von höchster Qualität. Insgesamt werden ca. 40.000 kg Pech pro Jahr geerntet. Ein Teil davon wird durch Destillation zu Terpentin und Kolofonium weiterverarbeitet. Ausgesuchte Chargen werden zu Haut- und Körperpflegeprodukten verarbeitet.

Schon die Griechen und Römer kannten die Wirkung der Baumharze gegen Entzündungen der Muskeln und Gelenke.

Die Bevölkerung im Schwarzkieferngebiet verwendet seit Generationen selbstverfertigte Hausmittel aus Kiefernharz bei Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Rheuma, Ischias, Gelenksentzündungen, entzündeten Wunden, Hautabschürfungen, Hornhaut, Furunkel, Fieberblasen, Bronchitis, Hämorrhoiden, Fußpilz oder zur allgemeinen Haut und Körperpflege.

Harz (Pech) als Volksheilmittel

Das Wort Pech stammt aus dem Althochdeutschen „Peh“ (lateinisch Pix).
Schon die alten Griechen und Römer verwendeten das Harz als Heilmittel. Harz wurde nicht nur zur Körperpflege, Wundheilung und oral eingenommen als Medizin verwendet. Harz war auch ein sehr beliebtes Räucherwerk – der Weihrauch.

 

Weihrauch:


Medizin und Religion waren im Altertum eng miteinander verflochten. Noch heute lassen sich sprachliche Zusammenhänge finden. „Wenn etwas heilt, so ist es heilig“. Bereits vor rund drei bis viertausend Jahren nutzen die alten Ägypter Weihrauch zur Verbesserung des Raumduftes, für heilende Salben gegen Entzündungen und zur Behandlung von Wunden. Hippokrates sowie andere griechische und römische Ärzte nutzten Weihrauch vor allem zur Reinigung von Wunden, bei Atemwegserkrankungen und Bauchschmerzen. Zwar wussten die Gelehrten nicht genau, wie die Wirkungsweisen sind, aber der therapeutische Erfolg ließ das teure Naturheilkunde-Mittel bis in das späte Mittelalter überleben und wurde auch von der Naturheilerin und Nonne Hildegard von Bingen verwendet.

Fazit:

Harz ist ein Naturprodukt (frei von Pestiziden usw.)  und enthält wertvolle Inhaltsstoffe die die Haut (Lippen) wunderbar pflegen und schützen können. Sozusagen könnte man Harz als  „Lebenssaft“ eines Baumes bezeichnen, da es all jene Inhaltsstoffe enthält, die der Baum zum Überleben braucht (ätherische Öle, Saponine, antibiotische Eigenschaften (=Schutz vor Pilzbefall, Bakterien),…..).